11 Logikfehler in Filmen, die uns allen längst hätten auffallen, sollen

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Viele Hollywood-Filme verfolgen eine eher simple Handlung, schaffen es aber trotzdem immer wieder, sogenannte „Plot Holes“ zu übersehen. Auch wir haben die meisten der folgenden Fehler nicht wahrgenommen, als wir die Filme zum ersten Mal gesehen haben. Aber spätestens beim zweiten oder dritten Mal denkt man sich: „Oh mein Gott! Wie konnte mir das nicht früher auffallen? Das macht doch überhaupt keinen Sinn!“

Seid gewarnt! Diese Logikfehler könnten eure guten Erinnerungen komplett in Rauch aufgehen lassen. Von unbeabsichtigten Zeitreisen bis hin zu unrealistischen physikalischen Gesetzen – diese 44 Logikfehler werden euch die Filme mit ganz anderen Augen sehen lassen. Bereitet euch darauf vor, eure liebsten Filmszenen in Frage zu stellen und den unvermeidlichen Ausruf „Das ergibt keinen Sinn!“ auszustoßen.

Lasst uns also eintauchen und entdecken, welche kleinen Dinge einen großen Unterschied machen können. Hier sind 44 Logikfehler in Filmen, die uns allen viel früher hätten auffallen sollen. Los geht’s!

1. Ein Zeugenschutzprogramm für die Armen?

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Welche absurde Idee war es, Luke Skywalker vor seinem eigenen Vater ausgerechnet auf seinem ehemaligen Heimatplaneten zu verstecken, ohne auch nur seinen Nachnamen zu ändern? Diese Entscheidung wirft Fragen auf und lässt den gesunden Menschenverstand in Frage stellen. Es scheint unlogisch und gefährlich, dass jemand, der von solch enormer Bedeutung für das Schicksal der Galaxie ist, an einem Ort versteckt wird, den sein Vater gut kennt und möglicherweise besuchen könnte.

Es stellt sich die Frage, ob es nicht sinnvoller gewesen wäre, ihn an einem weit entfernten und weniger offensichtlichen Ort zu verbergen, um seine Sicherheit zu gewährleisten. Diese fragwürdige Entscheidung lässt uns die Vernunft hinterfragen und die dramatische Wirkung über den Realismus siegen.

2. Warum machst du nicht ein bisschen Platz?

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Es ist einfach unverkennbar: Auf dem Stück Treibgut, auf dem Rose liegt, wäre ohne Zweifel genügend Platz für Jack gewesen. Jeder Versuch, dies mit der Ausrede „Es wäre bestimmt umgekippt!“ abzutun, ist schlichtweg Unsinn. Es hätte zumindest einen Versuch wert sein können, die Stabilität des Treibguts zu testen und herauszufinden, ob es für beide ausreicht.

Der tragische Tod von Jack hätte vermieden werden können, wenn man nur etwas mehr Initiative und Kreativität gezeigt hätte. Dieser offensichtliche logische Fehltritt lässt uns mit Bedauern zurück und hinterfragt die Entscheidungen, die in solch kritischen Momenten getroffen werden. Ruhe in Frieden, Jack. Dein Schicksal hätte anders verlaufen können.

3. Da kommt niemand hoch!

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Im ersten Film der „Maze Runner“-Reihe behaupten die Kinder, dass die Mauern des Labyrinths unüberwindbar seien, da der Efeu nicht bis zur Spitze wächst. Doch in mehreren Szenen wird deutlich, dass dies nicht der Fall ist. Man kann klar erkennen, dass der Efeu tatsächlich bis zur obersten Höhe der Mauern reicht. Es stellt sich die Frage, warum die Kinder diese Tatsache nicht bemerken.

Zudem verfügten sie über ausreichende Ressourcen, um eine einfache Leiter zu bauen und so den vermeintlich unüberwindbaren Barrieren entgegenzutreten. Dieser offensichtliche Logikfehler lässt uns die Glaubwürdigkeit der Charaktere und ihrer Einschätzungen in Frage stellen.

4. Armageddon

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In „Armageddon“ wird ein Bohrteam innerhalb kürzester Zeit zu Astronauten ausgebildet, um einen riesigen Asteroiden in die Luft zu sprengen.

Doch lassen Sie uns realistisch sein: Hätte es nicht viel mehr Sinn ergeben, das Ganze umzukehren und stattdessen Astronauten zu einem interstellaren Bohrteam auszubilden? Eine einfache Idee, aber vielleicht eine effizientere Lösung. Schließlich könnten erfahrene Astronauten, die bereits mit den Herausforderungen des Weltraums vertraut sind, möglicherweise besser auf die speziellen Anforderungen eines solchen Bohrprojekts vorbereitet sein.

Dieser logische Gedankengang stellt die Entscheidungen im Film in Frage und lässt uns darüber nachdenken, ob es nicht eine schlauere Alternative gegeben hätte.

5. Wenn man gegen seine eigene Regel verstößt

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In „Butterfly Effect“ entdeckt Evan, dass er mithilfe seiner Tagebücher in der Zeit zurückreisen und dadurch die Gegenwart durch geringfügige Veränderungen erheblich beeinflussen kann.

Als er in einer alternativen Realität aufwacht und verzweifelt versucht, aus dem Gefängnis zu entkommen, nutzt er eines seiner Tagebücher, um sich in seine Schulzeit zurückzubeamen und seine Hände zu durchbohren. Zurück im Gefängnis hofft Evan nun darauf, dass sein Zellengenosse Carlos, beeindruckt von seinen „Jesus-Wunden“, ihm behilflich sein wird.

Man könnte annehmen, dass eine so gravierende Verletzung zu einer erheblichen Veränderung seines Lebens führen würde. Warum landet Evan dennoch im Gefängnis, ohne dass sich sein Schicksal wesentlich verändert? Diese Frage wirft Zweifel auf.

6. Können Blicke am Ende doch töten?

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Am Ende von „Jurassic Park 2“ wird ein T-Rex auf einem Schiff nach San Diego transportiert. Nachdem das Schiff jedoch unsanft an Land geht, stellt sich heraus, dass die gesamte Besatzung bereits vom T-Rex verspeist wurde. Gleichzeitig scheint es der prähistorischen Kreatur gelungen zu sein, nach ihrem Festmahl wieder in den Laderaum des Frachters zu gelangen. Eine wirklich bemerkenswerte Leistung!

Es wirft jedoch Fragen auf: Wie konnte der Dinosaurier sich durch das gesamte Schiff winden, die Besatzung töten und sich DANN wieder im Frachtraum einschließen? Und wie kann das Schiff überhaupt noch nach San Diego steuern, wenn alle Besatzungsmitglieder bereits Geschichte sind? Diese Ungereimtheiten lassen uns zweifeln und hinterfragen die Logik der Filmhandlung.

7. Da Vinci Frost

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Im Film „The Da Vinci Code – Sakrileg“ entdecken die Hauptcharaktere einen Kryptex, der nur mit einem geheimen Code geöffnet werden kann. Wenn man versucht, das Gefäß gewaltsam zu öffnen, würde Essig in die Geheimkammer fließen und das darauf befindliche Papyrusstück auflösen.

Allerdings wurde scheinbar übersehen, dass reine Essigsäure bereits bei etwa 18 Grad Celsius gefriert und somit für das Papier keine Gefahr darstellen würde. Ein kurzer Besuch in einer Kühlkammer und ein kräftiger Schlag mit einem Hammer hätten ausgereicht, um den Code zu „knacken“. Dieser logische Fehltritt lässt uns schmunzeln und wirft Fragen über die Überlegungen der Figuren und die filmische Logik auf.

8. Tomb Raider: Lara Croft

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Im ersten „Tomb Raider“-Film mit Angelina Jolie versucht die „Fotojournalistin“ Lara Croft, ihren Widersachern bei der Suche nach dem Dreieck des Lichts zuvorzukommen und es zu zerstören. Überraschenderweise gelingt es Lara, den ersten Teil des magischen Artefakts vor ihren Feinden zu bergen.

Doch anstatt diesen entscheidenden Teil sofort zu zerstören und somit die zweite Hälfte nutzlos zu machen, entscheidet sich Lara dafür, ihre eigene Hälfte des Dreiecks in ihrem Anwesen zu lagern. Diese Entscheidung wirft Fragen auf: Warum riskiert sie, dass ihre Feinde möglicherweise die zweite Hälfte finden und die gefährliche Macht des Dreiecks entfesseln können? Es scheint ein Widerspruch zu sein und wirft Zweifel an Laras Logik und Entschlusskraft auf.

9. Buzz friert ein

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In „Toy Story“ weigert sich Buzz Lightyear hartnäckig zu akzeptieren, dass er in Wirklichkeit nur ein Spielzeug ist. Doch obwohl er fest von seiner eigenen Identität als Space Ranger überzeugt ist, „erfriert“ Buzz wie alle anderen Spielzeuge, wenn Menschen in der Nähe sind.

Diese scheinbare Inkonsistenz wirft Fragen auf: Wenn Buzz so fest an seine lebendige Existenz glaubt, warum unterwirft er sich dann den Spielzeugregeln und erstarrt wie seine Spielzeugkollegen in Anwesenheit von Menschen? Es scheint ein Widerspruch zu sein und lässt uns die Konsistenz der Filmlogik hinterfragen.

10. Wie kann das niemand merken?

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Im Film „Hangover“ haben die Protagonisten nach einer wilden Nacht nicht nur einen gewaltigen Filmriss, sondern auch ihren Freund Doug verloren. Am Ende des Films finden sie ihn auf dem Dach ihres Hotels wieder.

Doch wie konnte es passieren, dass die Sicherheitskräfte nicht bemerkt haben, dass sich vier betrunken Hotelgäste auf das Dach verirrt haben und einer von ihnen immer noch dort oben ist? Angesichts des Casinos im unteren Bereich des Hotels kann man davon ausgehen, dass das gesamte Gebäude mit Sicherheitskameras ausgestattet ist.

Diese logische Diskrepanz wirft Fragen auf: Warum haben die Kameras nicht erfasst, dass die Gruppe das Dach betreten hat? Es scheint unverständlich, dass die Sicherheit nicht auf solch auffällige Aktivitäten reagiert hat.

11. Sind wir schon angekommen?

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In der Vampir-WG-Parodie „5 Zimmer Küche Sarg“ wird das Leben einer Gruppe von Vampiren humorvoll dargestellt. In einer bestimmten Szene steht einer der Vampire vor einem Spiegel. Wie es bei klassischen Vampiren üblich ist, haben sie normalerweise kein Spiegelbild. Jedoch wird in dieser Szene nicht nur das Spiegelbild des Vampirs unsichtbar, sondern auch seine Kleidung. Seltsamerweise ist jedoch der festgehaltene Löffel im Spiegel sichtbar.

Diese humorvolle Situation wirft Fragen auf: Warum ist die Kleidung des Vampirs im Spiegel nicht sichtbar, während der Löffel sichtbar bleibt?

Interessant: Haben Sie sich jemals gefragt, wie lange die durchschnittliche Wolke wiegt?

Eine durchschnittliche Wolke wiegt etwa 500 Tonnen, was dem Gewicht von rund 100 Elefanten entspricht. Diese enorme Menge Wassertröpfchen schwebt aufgrund der winzigen Größe der Tröpfchen und der Verteilung über ein großes Volumen am Himmel. Die Fähigkeit von Wolken, riesige Mengen Wasser zu halten und zu transportieren, spielt eine entscheidende Rolle im globalen Wasserkreislauf und Wettergeschehen.